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Sport

Stand vom 04.09.2010, 19:00

Eisbären im Europacup-Finale

Die Eisbären haben es geschafft: Nach einem 5:1-Sieg gegen den Schweizer Meister SC Bern ziehen die Berliner ins Finale des Europacups ein.

Die Berliner Eisbären haben das Endspiel um die European Trophy erreicht. Im Halbfinale gewannen sie am Samstag im österreichischen Zell am See mit 5:1 gegen den Schweizer Meister SC Bern.

Nach einem torlosen ersten Drittel hatte Stefan Ustorf in der 22. Minute für die Eisbären-Führung gesorgt. Brett Mc-Lean konnte zwar für Bern ausgleichen, doch in Überzahl erzielte Richie Regehr das 2:1 für die Berliner.

Drei Treffer binnen zwei Minuten durch den Doppeltorschützen Andre Rankel und durch Stefan Ustorf sorgten dann im Schlussdrittel für die Entscheidung.

Die Eisbären, die wegen des Turniers mit einer Woche Verspätung in die heimische DEL einsteigen, sind damit nur noch einen Sieg vom Triumph in der erstmals ausgetragenen Trophy entfernt. Das Finale und die Partie um Platz drei finden am Sonntag in Salzburg statt.

Am Freitagabend hatten die Berliner überraschend deutlich mit 4:1 (1:0, 3:0, 0:1) gegen den finnischen Meister TPS Turku gesiegt. In einer intensiven, aber stets fair geführten Partie gingen sie nach 16 Minuten durch Neuzugang Jimmy Sharrow in Führung. In einem furiosen zweiten Drittel sorgten Stefan Ustorf (26.) sowie innerhalb von 57 Sekunden Jeff Friesen (29.) und Richie Regehr (30.) für die Vorentscheidung. Den Ehrentreffer für die Finnen markierte Miika Huczkowski (55.).

Hertha BSC mit Testspiel-Sieg

Gegen den sächsischen Fünftligisten VfB Auerbach gewannen die Berliner mit 4:0. Nach zwei Toren von Pierre-Michel Lasogga sorgten Sascha Bigalke und Raffael für den Endstand.

Hertha BSC hat sich in der Länderspielpause gegen einen unterklassigen Gegner für das nächste Zweitligaspiel in Form gebracht. Eine Woche vor der Heimpartie gegen Arminia Bielefeld gewannen die Berliner am Samstag mit 4:0 (2:0) beim sächsischen Oberligisten VfB Auerbach.

Vor rund 500 Zuschauern im Vogtland gelang Pierre-Michel Lasogga vor der Pause ein "Doppelpack". In der zweiten Halbzeit sorgten Sascha Bigalke und Raffael für den Endstand.

Am Sonntag, dem 12. September, gastiert Bielefeld zum Punktspiel im Berliner Olympiastadion. Fünf Tage später steht für die Herthaner dann das mit Spannung erwartete Derby beim 1. FC Union auf dem Programm.

Turbine gastiert bei Aufsteiger Herford

Während die Potsdamerinnen an der Tabellenspitze stehen, wartet der Herforder SV nach drei Partien noch auf den ersten Punktgewinn. Allerdings muss Turbine die gesperrte Tabea Kemme ersetzen.

Nach dem Sprung an die Tabellenspitze der Frauen-Fußball-Bundesliga muss Turbine Potsdam am Sonntag beim Herforder SV antreten. Der Aufsteiger hat nach drei Partien null Punkte und 3:14 Tore auf dem Konto.

Trotzdem rechnet der Potsdamer Trainer Bernd Schröder mit einer schwierigen Partie. "Wir nehmen das Spiel sehr, sehr ernst", betonte der Coach. "Herford steht mit dem Rücken zur Wand und wird dementsprechend auftreten."

Zudem muss Turbine auf Tabea Kemme verzichten, die nach der Roten Karte im Spiel gegen den FFC Frankfurt für vier Partien gesperrt wurde. Abgesehen von den Langzeit-Verletzten Monique Kerschowski und Stefanie Draws sind ansonsten aber alle Potsdamerinnen an Bord.

Fehlstart für die FHC-Frauen

Die Brandenburgerinnen verloren zum Bundesliga-Auftakt mit 27:29 beim Buxtehuder SV. Auch elf Tore von Nationalspielerin Franziska Mietzner konnten die Niederlage nicht verhindern.

Die Handballerinnen des FHC Frankfurt (Oder) sind mit einer Niederlage in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Die Brandenburgerinnen verloren am Samstag mit 27:29 (15:16) beim Buxtehuder SV.

In der ersten Halbzeit kassierte der FHC nach gutem Start fünf Gegentore in fünf Minuten, kämpfte sich nach dem zwischenzeitlichen 6:10-Rückstand aber wieder heran. Zehn Minuten vor Schluss war beim Stand von 24:24 noch alles offen, doch dann zogen die Gastgeberinnen davon.

Auch Nationalspielerin Franziska Mietzner konnte mit ihren elf Toren die Auftaktpleite des FHC nicht verhindern. Am kommenden Samstag erwarten die Oderstädterinnen nun Meister HC Leipzig zum prestigeträchtigen Ostduell in der für 1,3 Millionen Euro sanierten Brandenburghalle.

Füchse feiern Heimpremiere

Eine Woche nach dem 26:18-Auftaktsieg bei Hannover-Burgdorf empfangen die Berliner am Sonntag TuS N-Lübbecke in der Max-Schmeling-Halle.

Eine Woche nach dem Auftaktsieg in Hannover bestreiten die Berliner Füchse ihr erstes Heimspiel der neuen Bundesligasaison. Am Sonntag gastiert Tus N-Lübbecke in der Max-Schmeling-Halle.

Trotz des 26:18-Erfolgs am ersten Spieltag sieht Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning noch Steigerungsbedarf. Die Abwehrleistung in Hannover habe ihm gefallen, aber das Angriffsspiel sei zu schlecht gewesen.

Gegen N-Lübbecke könnte auch Füchse-Abwehrchef Stian Vatne nach seiner hartnäckigen Muskelverletzung ins Team zurückkehren. Der 36-Jährige, der in Hannover noch geschont wurde, kündigte unterdessen an, dass er seine Karriere nach der Saison beenden wird. "Wenn nichts Besonderes passiert, ist nächsten Sommer Schluss", sagte er der Tageszeitung "B.Z." (Samstag).

Für die Gäste ist der Auftritt am Sonntag in Berlin der Saisonstart. Das Auftaktspiel gegen den DHC Rheinland wurde wegen Arbeiten an der heimischen Halle verlegt. In der vergangenen Spielzeit hatten die Füchse beide Partien gegen die Ostwestfalen klar gewonnen.